Kongress Armut und Gesundheit 2022: Was jetzt zählt

Vom 22. bis 24. März 2022 findet der Kongress statt, erneut in digitaler Form

Der Kongress 2021 thematisierte die Auswirkungen der Covid19-Pandemie. Rückblickend waren die vergangenen Monate vor allem eine Zeit reaktiven Handelns. Herausforderungen mussten schnell und lösungsorientiert angegangen werden. Umso mehr ist nun der Zeitpunkt gekommen, sich von diesem Handlungsmuster zu lösen – hin zur Aktivität und zu konzertierten Strategien. Dazu wurden für den Bereich Public Health im vergangenen und in diesem Jahr wichtige Grundlagen gelegt. Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst wurde beschlossen. Das Eckpunktepapier für eine Public Health-Strategie für Deutschland wurde veröffentlicht. Es gibt also viel zu tun. Lesen Sie gerne dazu weiter in unserem Diskussionspapier und senden Sie uns Ihre Kommentare zu, wir veröffentlichen regelmäßig die aktuellste Version.

Wir planen schweren Herzens eine digitale Umsetzung. Die weiterhin dynamische Lage der Pandemie und die unklare Entwicklung über den Winter 2021/22 erschweren die Planungssicherheit, die der Kongress dringend jetzt benötigt. Hoffnungsvoll stimmt uns, dass die Erfahrungen aus diesem Jahr zeigen, dass eine digitale Umsetzung auch viele Potenziale bietet. Dennoch fehlen uns genauso wie Ihnen die persönlichen Begegnungen und wir hoffen sehr, dass wir für 2023 wieder eine physische Umsetzung des Kongresses planen können.

Anmeldung und Programm!

Wir haben die virtuelle Plattform für den Kongress ab sofort für Sie freigeschaltet. Melden Sie sich hier an. Wir freuen uns auf Sie! 
Es ist uns eine besondere Freude, dass Prof. Jutta Allmendinger, vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, den kommenden Kongress eröffnen wird. Sie finden das Programm auf unserer virtuellen Plattform oder in unserem Online-Konferenzplaner.

Rahmenpapier zur Novellierung des Präventionsgesetzes

Lesen Sie das Ergebnis einer Analyse durch eine Expert*innenrunde aus der Public Health-Forschung und -Praxis zur Umsetzung des PrävG (2015). Es bietet Handlungsperspektiven für die Gesundheitspolitik zur dringend benötigten Weiterentwicklung dieses Gesetzes.

Das Kongressarchiv ist wieder online!

Wir freuen uns, Ihnen einen ganz besonderen Schatz präsentieren zu können! Nach einer umfangreichen Überarbeitung und mit viel Unterstützung erstrahlt unser Kongressarchiv nun in neuem Glanze und wir laden Sie ein, in 25 Jahre Kongressgeschichte zu schmökern.

Carola Gold-Preis 2021 geht an Thomas Lampert und die Poliklinik Veddel

Warum die Preisverleihung in diesem Jahr in mehrfacher Hinsicht besonders war, erfahren Sie hier.

Der Kongress Armut und Gesundheit schafft seit 1995 ein kontinuierliches Problembewusstsein für gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland. Einmal im Jahr kommen hier Akteur*innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe zusammen. Dabei problematisieren wir die gesellschaftlichen Strukturen und diskutieren Veränderungspotenziale. Aktuelle Forschungsergebnisse werden ebenso vorgestellt und vertieft wie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis. Mit dem Engagement aller Akteur*innen und Teilnehmenden des Kongresses erfährt eine heterogene Gruppe von Menschen eine Lobby, die oftmals wenig Unterstützung erhält.

Fotos: André Wagenzik & Icons: Do Ra / fotolia.com