Kongress Armut und Gesundheit 2026 | "Gesundheit ist politisch!"
Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?
Am 16. und 17. März 2026 fand der Kongress Armut und Gesundheit statt. Insgesamt nahmen ca. 1.300 Engagierte aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft an den Diskussionen teil.
In über 100 Veranstaltungen wurde über die Verbesserung gesundheitlicher Chancen in Deutschland diskutiert. Eröffnet wurde der Kongress durch Prof.in Dr. Ilona Kickbusch. Hier können Sie die Folien herunterladen.
Pressestimmen zum Kongress 2026
Hier sammeln wir das Medienecho zum Kongress Armut und Gesundheit, der in 2026 unter dem Motto "Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?" stand.
Grußwort von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
"Der Faktor Armut ist weltweit, auch in Europa und in Deutschland, einer der größten Gesundheitsrisiken. Der Kongress Armut und Gesundheit bringt seit vielen Jahren Menschen zusammen, die diesen Zusammenhang mit großem Einsatz und Beharrlichkeit sichtbar machen und konkrete Lösungen diskutieren. Die Schirmherrschaft über den diesjährigen Kongress habe ich daher sehr gerne übernommen."
Das gesamte Grußwort der Bundesgesundheitsministerin können Sie hier einsehen.
WHO-Report zu den sozialen Determinanten von Gesundheit
Im Mai 2025 veröffentlichte die WHO ihren globalen Bericht zu den sozialen Determinanten von Gesundheit und gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Darin werden als Ursache für Krankheiten überwiegend Faktoren außerhalb des Gesundheitssektors benannt, wie z. B. mangelnde Wohnqualität, fehlende Bildung und Beschäftigungsmöglichkeiten. Gesundheitliche Ungleichheiten verkürzen die Lebenserwartung um Jahrzehnte, so die WHO. Unter "Aktuelle Daten" finden sich diese und weitere Publikationen zu Armut und Gesundheit.
Der Kongress Armut und Gesundheit schafft seit 1995 ein kontinuierliches Problembewusstsein für gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland. Einmal im Jahr kommen hier Akteur*innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe zusammen. Dabei problematisieren wir die gesellschaftlichen Strukturen und diskutieren Veränderungspotenziale. Aktuelle Forschungsergebnisse werden ebenso vorgestellt und vertieft wie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis. Mit dem Engagement aller Akteur*innen und Teilnehmenden des Kongresses erfährt eine heterogene Gruppe von Menschen eine Lobby, die oftmals wenig Unterstützung erhält.












