AUS DER KRISE ZU HEALTH IN ALL POLICIES
Kongess Armut und Gesundheit 2021 - Rückblick
Vom 16. bis 18. März 2021 fand der 26. Kongress Armut und Gesundheit statt. In mehr als 80 virtuellen Veranstaltungen tauschten sich 1.700 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft dazu aus, wie sich die Folgen der Pandemie bewältigen lassen. Was für Konsequenzen und Schlussfolgerungen sind zu ziehen? Wie kann den psychosozialen und gesundheitlichen Folgen entgegengewirkt werden? Präsentiert wurdenaktuelle Daten und wissenschaftliche Forschungen, u. a. vom Robert Koch-Institut.Überlegungen für ein neues System der öffentlichen Gesundheit – eine Public Health-Strategie für Deutschland – wurden vorgestellt und Fachkräfte aus der Praxis berichteten über ihre Problemlagen, aber auch Lösungsansätze in der Pandemie und für die Zeit danach.
Programm-Highlights 2021
- Keynote: "Brennglas Pandemie" auf sozial bedingte Ungleichheiten (Video), Prof. Dr. Heinz Bude
- Corona-Chronik. Gruppenbild ohne (arme) Kinder (PDF und PP), Dr.in Antje Richter-Kornweitz
- Aus dem Elfenbeinturm in die Gesellschaft – Wie funktioniert sozialer Wandel?(Video) mit Stefan Pospiech, Heiko Schneider, Laura Jung, Maren Janella und Marina Martin
Carola Gold-Preis geht an PD Dr. Thomas Lampert und die Poliklinik Veddel
In 2021 wurde erneut der Carola Gold-Preis für gesundheitliche Chancengleichheit verliehen. Besonders war die Preisverleihung in diesem Jahr insofern, als erstmalig einer der Preise posthum verliehen wurde: an PD Dr. Thomas Lampert, der im Dezember 2020 verstorben ist und mit dem viele Wegbegleiter*innen beruflich und persönlich eng verbunden waren. Auch in einem weiteren Aspekt war diese Preisverleihung anders als bisher: Erstmals wurde nicht nur eine Einzelperson ausgezeichnet, sondern mit der Poliklinik Veddel aus Hamburg ein ganzes Kollektiv engagierter Personen.
Partner des Kongresses 2021
Der Kongress 2021 wurde von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V., der Berlin School of Public Health, der Technischen Universität Berlin sowie zahlreichen weiteren Partner*innen und Förderern organisiert.
Herzlichen Dank!

