Auswahlverfahren und Qualitätskriterien
Die Auswahl der eingereichten Beiträge für den Kongress Armut und Gesundheit 2027 erfolgt durch die Programmkomitees. Diese sind interdisziplinär und multiperspektivisch besetzt. In ihnen wirken Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Sozialversicherungsträgern, Bundes- und Landesbehörden zusammen.
Die Programmkomitees prüfen und bewerten die eingereichten Beiträge anhand der festgelegten Qualitätskriterien. Auf dieser Grundlage wird im Anschluss das Programm für den Kongress zusammengestellt.
- Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung der Beiträge erfolgt im Herbst per E-Mail.
- Die Veröffentlichung des Programms ist für Dezember 2026 geplant.
Qualitätskriterien
Die Qualitätskriterien orientieren sich am Selbstverständnis des Kongresses Armut und Gesundheit. Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die einen erkennbaren Bezug zur gesundheitlichen Chancengerechtigkeit herstellen und Impulse für Praxis, Politik, Wissenschaft oder gesellschaftliche Veränderungsprozesse geben.
Gleichzeitig versteht sich der Kongress als Ort des Austauschs: Wissenschaft, Praxis, Politik, Zivilgesellschaft (Multilog) bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen ein. Diese verschiedenen Wissensformen verstehen wir als gleichwertige Grundlage für gemeinsames Lernen, fachlichen Austausch und die Entwicklung nachhaltiger Lösungen.
Bei der Bewertung der eingereichten Beiträge wird sowohl auf die inhaltliche Qualität als auch auf Aspekte der Beteiligung, Perspektivenvielfalt und auf die Qualität von Zusammenarbeit geachtet. Grundlage der Bewertung sind drei Qualitätsdimensionen mit jeweils zwei Qualitätskriterien:
Qualitätsdimension | Qualitätskriterien |
Gesellschaftliche Relevanz | 1. gesellschaftliche Bedingungen von Gesundheit und gesundheitliche Chancengerechtigkeit |
Relationale Qualität | 3. Perspektivenvielfalt und Wissensformen |
Konzeptionelle und kommunikative Qualität | 5. konzeptionelle Klarheit und Stimmigkeit |

