Informationen für inhaltlich Beteiligte
Der Kongress Armut und Gesundheit lebt vom Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Was ihn besonders macht, ist der Multilog: Menschen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung kommen mit Vertreter*innen von Krankenkassen, Verbänden, Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie mit Menschen mit Armutserfahrungen in den Austausch. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Lösungen für mehr Gesundheitsgerechtigkeit nur im Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Expertisen entstehen können. Mehr zu unserem Verständnis des Multilogs finden Sie in unserem Selbstverständnis.
Ein zentrales Anliegen ist die Beteiligung von Akteur*innen aus der Praxis und insbesondere von Menschen mit Armutserfahrungen. Diese Erfahrungen sind unverzichtbar, um gesundheitliche Ungleichheiten zu verstehen und wirksame Lösungen zu entwickeln. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, sich mit einem Beitrag am Kongress zu beteiligen.
Uns ist wichtig, dass alle Interessierten die Möglichkeit haben, einen Beitrag einzureichen. Wenn Sie Unterstützung bei der Einreichung benötigen oder Fragen zum Verfahren haben, melden Sie sich gerne bei uns! Dies gilt insbesondere für Menschen in Armutslagen, die gern mit einem eigenen Beitrag oder als Teilnehmende auf dem Kongress vertreten sein möchten. Wir prüfen - losgelöst vom Einreichungsprozess, denn Erfahrungen lassen sich unserem Verständnis nach nicht bewerten - wie wir eine Teilnahme ermöglichen können.
Einwilligung zur Veröffentlichung
Mit der Einreichung Ihres Abstracts stimmen Sie der anonymisierten Weiterleitung an das jeweilige Programmkomitee zur Begutachtung zu. Zudem geben Sie uns mit der Einreichung Ihres Abstracts Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung Ihres Abstracts in den Online- und Printprodukten zum Kongress.
Außerdem weisen wir darauf hin, dass Sie mit Einreichung Ihres Abstracts zustimmen
Aufnahmen in Ton und Bild
Wir werden die Veranstaltungen für interne Zwecke aufnehmen, um eine Berichterstattung im Nachgang des Kongresses gewährleisten zu können.Falls Sie damit nicht einverstanden sind, melden Sie sich bitte beim Kongress-Team.
Zudem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass durch Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. Fotos und Videomaterial für die Dokumentation des Kongresses gemacht werden. Das Kongress-Team unterstützt zudem ausdrücklich die Berichterstattung durch Pressevertreter*innen, da es uns ein Anliegen ist, das Thema Armut und Gesundheit in die Öffentlichkeit zu tragen.
Diskriminierungssensible Sprache
Beim Kongress Armut und Gesundheit sollen sich alle Menschen respektiert und angesprochen fühlen. Bitte achten Sie daher auf eine diskriminierungssensible (ggf. auch rassismuskritische) Sprache in Ihrem Abstract und Vortrag. Diese leistet einen wichtigen Beitrag für Chancengerechtigkeit, indem Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrer rassifizierten Zuschreibung, ihrem sozialen Status oder anderen Merkmalen respektiert und gewürdigt werden. Sprache prägt Wahrnehmung und kann sowohl Teilhabe fördern als auch Ausgrenzung und stereotype Zuschreibungen verstärken. Wir empfehlen, diskriminierende oder stigmatisierende Begriffe zu vermeiden und inklusive Formulieren zu wählen.
Folgende Handreichungen bieten Orientierung:
- Hier findet sich das Awareness-Konzept des Kongresses Armut und Gesundheit.
- "Handreichung zu diskriminierungssensibler Sprache rund um Migration und Gesundheit" (RKI 2026)
- "Gender- und diversitätsgerechte Sprache" (LMU)
- "Glossar für eine rassismussensible Sprache" (No to Racism)
- "Glossar zum Armutssensiblen Sprachgebrauch" (LVR-Landesjugendamt Rheinland)
Ihr Zugang zum Kongress 2027
Referierende und Moderierende benötigen ein Kongress-Ticket (für inhaltlich Beteiligte). Dieses können Sie nach der Freischaltung der Anmeldung Ende 2026 auf der Kongress-Plattform erwerben. Es gilt jedoch der Grundsatz, dass niemand aus finanziellen Gründen von der Teilnahme ausgeschlossen sein soll und eine Befreiung von der Kongressgebühr beantragt werden kann.
Reise- und Hotelkosten
Reise-und Hotelkosten sind für eine Person pro Inputbeitrag und für zwei Moderierende pro Veranstaltung finanzierbar.
Bitte beachten Sie: Um insbesondere Personen mit niedrigem Einkommen und kleinen Initiativen die Beteiligung am Kongress zu ermöglichen, sind wir stets auf die Unterstützung aller Beteiligten angewiesen –auch für den Bereich der Reise-und Hotelkosten. Wir bitten daher alle, die für den Kongress nach Berlin gereist sind, zu prüfen, ob sie eine Erstattung der Reise- und/oder Unterbringungskosten tatsächlich benötigen oder ob diese durch ihre Institution getragen werden können.
