Filmischer Nachbericht der TK zum Kongress Armut und Gesundheit
Der nachfolgende Film nimmt Sie mit auf den Kongress Armut und Gesundheit 2026 und lässt Menschen zu Wort kommen, die ihn organisiert, gestaltet und unterstützt haben. Er wurde von der Techniker Krankenkasse, langjähriger Partnerin des Kongresses, erstellt.
Videomitschnitt auf dem Kongress Armut und Gesundheit 2026
Zum Abspielen des Videos auf unserer Webseite müssen Sie das Bild oder den Text unten anklicken. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass durch den Start des Videos Daten an YouTube/Vimeo übermittelt werden.
Der 31. Kongress Armut und Gesundheit, größter, regelmäßig stattfindender Public Health-Kongress in Deutschland, fand am 16. und 17. März an der Freien Universität Berlin statt, in diesem Jahr unter dem Motto "Gesundheit ist politisch! - Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?". Rund 1.300 Interessierte, darunter etwa 400 Referierende, nahmen daran teil und gingen in den fachlichen Austausch.
Prof. in Dr.in Ilona Kickbusch eröffnete den Kongress mit einem Blick zurück: 30 Jahre Kongress, Evidenz und Forschung. Auch wenn Gesundheit wesentlich von den Lebensbedingungen der Menschen abhängt, gelingt es nach wie vor zu selten, Gesundheit in allen Politikbereichen mitzudenken. Und das, obwohl die Daten immer klarer belegen, dass beispielsweise Armut eines der größten Gesundheitsrisiken darstellt. Maren Janella, Projektleiterin des Kongresses, dazu: „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem!“ Die Herausforderung ist, dieses Wissen in politisches und gesellschaftliches Handeln zu übersetzen. „Der Kongress hat“, so Prof. Raimund Geene, „große Erfolge gehabt. Die Präventionsgesetzgebung etwa (…) und die Verpflichtung, insbesondere sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen anzugehen – das sind alles Ideen, die hier geboren wurden.“