Veranstaltungsformate

  • Impressionen aus den Panels, Kongress Armut und Gesundheit

Auf dem Kongress werden bereits verschiedene klassische Formate (wie z.B. das Fachforum oder die Podiumsdiskussion) als auch interaktive Formate (wie z.B. das World Café) umgesetzt. Auf Wunsch von Teilnehmenden und Unterstützenden des Kongresses sollen beim kommenden Kongress auch neue Formate aufgenommen werden, die die Diskussion und Vernetzung gezielt fördern. Diese „freien Formate“ (z.B. Theatervorführungen oder Weiterbildungen) können das reguläre Zeitfenster von 90 Minuten auch unter- bzw. überschreiten. Des Weiteren werden zwei Formate speziell für Studierende (Science Slam und Posterpräsentation) stattfinden.

Die Einreichenden sind dazu eingeladen, sich mit einem Abstract zu den nachfolgend aufgeführten Veranstaltungsformaten zu bewerben. Neben dem inhaltlichen Konzept soll eine kurze Beschreibung des Veranstaltungsformates mit eingereicht werden. Die Programmkomitees, die das Kongress-Team zu den einzelnen Themenfeldern beraten, und das Kongress-Team behalten sich vor, ggf. Änderungen für den eingereichten Beitrag vorzuschlagen und zurückzumelden.


Übersicht über die verschiedenen Veranstaltungsformate

Indem Sie einen der folgenden Begriffe anklicken, erfahren Sie mehr zum jeweiligen Format.

Fachforum

Fokus auf den Beiträgen, max. vier Einzelbeiträge und jeweils 15-20 min Vortragszeit, min. 30 Minuten Diskussionszeit, insgesamt 90 Minuten

Ein Fachforum enthält max. vier Inputreferate, die jeweils eine Länge von 15 Minuten nicht überschreiten sollten. Die Referate beinhalten z.B. Ansätze oder Strategien zum Abbau sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen oder auch Zusammenfassungen von Erhebungen oder Forschungsergebnissen zur Charakterisierung der Situation verschiedener Zielgruppen. Mindestens 30 Minuten der Veranstaltung werden für eine Diskussion verwendet, in die alle Referierenden und Teilnehmenden einbezogen werden. Der Fokus der Fachforen liegt auf den Inputreferaten. Sie werden meist als Gesamtkonzepte eingereicht und dementsprechend als Einheit angenommen bzw. abgelehnt. Fachforen finden in der Regel in (nicht frei bestuhlbaren) Hörsälen statt.

Workshop

Fokus auf intensiver Publikumsbeteiligung, max. zwei Einzelbeiträge, min. 60 Minuten Diskussionszeit, insgesamt 90 Minuten

Ein Workshop hat max. zwei Inputreferate, die jeweils eine Länge von 15 Minuten haben und z.B. von praktischen Erfahrungen und Methoden berichten. Der Workshop zielt auf eine starke Beteiligung des Publikums ab. Mindestens 60 Minuten der Veranstaltung werden für eine Diskussion verwendet, in die alle Referierenden und Teilnehmenden einbezogen werden. Der Fokus der Workshops liegt auf der Diskussion mit dem Publikum. Workshops finden vorwiegend in (nicht frei bestuhlbaren) Hörsälen statt.

Podiumsdiskussion

Fokus auf Diskussion der Podiumsgäste und Publikumsbeteiligung, max. jeweils fünfminütiger Input der Podiumsteilnehmenden, insgesamt 90 Minuten

Die Podiumsdiskussion enthält Statements der etwa drei bis fünf Diskutierenden, die jeweils ca. fünf Minuten aus ihrer Perspektive zur Thematik Stellung nehmen. Die nachfolgenden Diskussionen oder die anschließenden Fragerunden werden im weiteren Verlauf auch für die Teilnehmenden geöffnet. Der Fokus der Diskussionsforen liegt auf der Diskussion mit den Podiumsteilnehmenden und dem Publikum. Podiumsdiskussionen finden in der Regel in (nicht frei bestuhlbaren) Hörsälen statt.

Einzelbeitrag

10- bis 15-minütiger Einzelbeitrag, wird mit weiteren Einzelbeiträgen kombiniert

Einzelbeiträge werden durch das jeweilige Programmkomitee mit weiteren Einzelbeiträgen kombiniert und zu einem Veranstaltungsformat zusammengeführt.

Learning Café

Interaktives Veranstaltungsformat, Kleingruppenarbeit mit Input, insgesamt 90 Minuten

Beim Learning Café werden z.B. Projekte jeweils einer kleinen Gruppe von Teilnehmenden in 20 bis 25 Minuten an einem „Thementisch“ vorgestellt. Die Referierenden fungieren dabei als Tischgastgeberinnen und Tischgastgeber. Der Fokus liegt auf dem direkten Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden in Kleingruppen. In zwei Durchläufen können sich die Teilnehmenden jeweils einen Tisch/Themenbereich nach Interesse aussuchen/zuordnen. Die Referierenden bleiben am jeweiligen Tisch, resümieren kurz über das vorhergehende Gespräch und bringen den Diskurs erneut in Gang. In einer offenen Abschlussrunde geben alle Referierenden im Gesamtplenum eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Diskussionsrunden.

Das Learning-Café findet in einem frei bestuhlbaren Raum statt. Zunächst finden sich die Teilnehmenden in der Mitte des Raumes (Kinobestuhlung) ein. Die Referierenden bewerben ihren Thementisch zunächst kurz im Plenum. In den Ecken des Raumes stehen Tische und Flipcharts bereit, an die sich die Teilnehmenden nach der Einführung durch die Moderation in kleinen Gruppen verteilen.

World Café

Interaktives Veranstaltungsformat und mit Gruppenarbeiten zu Leitfragen an z.B. vier Stehtischen, insgesamt 90 Minuten

Hier laden die Referierenden die Teilnehmenden ein, zu einer konkreten Leitfrage miteinander ins Gespräch zu kommen und die verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen kennenzulernen sowie Ziele und Zusammenhänge zu erkennen. Dabei fungieren die Referierenden als Tischgastgeberinnen und Tischgastgeber. Anhand von zwei bis drei Leitfragen wird an jedem Tisch in 20 bis 25 Minuten diskutiert. Der Fokus liegt auf dem direkten Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden und dem Festhalten der jeweiligen Tischergebnisse auf Flipcharts oder beschreibbaren Tischdecken. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmenden einmal die Tische und die Gruppen werden durchmischt. Die Tischergebnisse werden später gemeinsam priorisiert. Die Referierenden bleiben am jeweiligen Tisch, resümieren über das vorhergehende Gespräch und bringen den Diskurs erneut in Gang. In einer offenen Abschlussrunde geben alle Referierenden im Gesamtplenum eine kurze Zusammenfassung zu den Leitfragen. Es können somit z.B. gemeinsam Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Das World Café findet in einem frei bestuhlbaren Raum statt. Es stehen Flipcharts (oder beschreibbare Tischdecken) an jedem Stehtisch bereit.

Fishbowl-Diskussion

Interaktives Veranstaltungsformat in mehreren Stuhlkreisen, insgesamt 90 Minuten

Eine kleine Gruppe von Teilnehmenden diskutiert im inneren Stuhlkreis ein Thema, während die übrigen Teilnehmenden in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Ziel der Fishbowl ist es, Bewegung zwischen dem Innen- und Außenkreis zu gewährleisten. Möchte jemand aus dem Außenkreis zur Diskussion beitragen, nimmt er bzw. sie auf einem freien Stuhl im Innenkreis Platz. Teilnehmende aus dem Innenkreis können diesen jederzeit auch verlassen, wenn sie dies möchten. Der Fokus liegt auf der Diskussion in einer großen Gruppe. Die Fishbowl-Diskussion findet in einem frei bestuhlbaren Raum statt.

Posterpräsentation

Interaktives Format, fünf Minuten Präsentation für jedes Poster, 20 Minuten Diskussion zu jedem Poster, maximal 10 Poster pro Posterpräsentation insgesamt, insgesamt 90 Minuten

Sie wird als eigene Veranstaltung im Programmheft ausgewiesen und inhaltlich/thematisch unter einem Oberthema (z.B. Migration und Flucht) stattfinden. Insgesamt steht für jede Posterpräsentation ein Zeitfenster von 90 Minuten zur Verfügung. Eine Moderation wird thematisch einführen und die Veranstaltung begleiten. Jedes Poster wird in fünf Minuten vorgestellt. Die Teilnehmenden suchen sich ein Poster ihrer Wahl und verfolgen nur diese Präsentation (entgegen sonstiger Posterpräsentation läuft man nicht mit allen Teilnehmenden von Poster zu Poster). In zwei nacheinander stattfindenden Durchläufen suchen sich die Teilnehmenden jeweils ein weiteres Poster aus und nehmen auch hier an der 20-minütigen Diskussion dazu teil. Handouts und Informationsmaterialien können den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung gestellt werden. Die Referierenden bringen ihre Poster im DIN A0 oder A1 Hochformat mit.

Freies Format

Bitte reichen Sie mit Ihrem Beitrag (Abstract) eine Beschreibung für Ihr gewähltes freies Format ein.

Der Kongress ist offen für weitere, alternative Veranstaltungsformate. Diese können kürzer oder länger als 90 Minuten sein. Je nach räumlichen Kapazitäten und Organisationsaufwand bemüht sich das Kongress-Team, die freien Formate mit Ihnen gemeinsam umzusetzen.

Für Studierende: Science Slam

Unterhaltsame Präsentation wissenschaftlicher Beiträge von Studierenden, insgesamt 90 Minuten

Ursprünglich aus dem Poetry Slam entwickelt, geht es im Science Slam darum, die eigene Wissenschaft unterhaltsam zu präsentieren. Der Science Slam steht zwischen Comedy und wissenschaftlichem Vortrag. Beim Science Slam gibt es keine strengen Vorgaben zur Darstellung der Inhalte. Die Slammerinnen und Slammer (Vortragenden) sollen viel eher ermuntert werden, z.B. auch ausgefallene Aspekte zu integrieren, um das Publikum zu begeistern. Es treten fünf Personen in einem ungezwungenen Vortrags-Wettstreit gegeneinander an. Ziel ist es, das eigene Forschungsthema in zehn Minuten auf anschauliche Weise darzustellen, denn das Publikum bildet die Jury und wählt die Siegerinnen und Sieger des Science Slams. Das Format richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und bietet die Möglichkeit, z.B. eigene Bachelor- und Masterarbeiten oder Projekte vorzustellen.

Für Studierende: Posterpräsentation

Präsentation von Bachelor- und Masterarbeiten, zehn Minuten Präsentation für jedes Poster, fünf Minuten Diskussion zu jedem Poster, maximal sechs Poster, insgesamt 90 Minuten

Hier haben Studierende die Möglichkeit, ihre Bachelor- und Masterarbeiten vorzustellen. Die Studierenden haben für die Präsentation ihres Posters jeweils zehn Minuten Zeit, anschließend stehen fünf Minuten für Fragen zur Verfügung. Bei dieser Posterpräsentation werden max. sechs Poster ausgestellt. Alle Studierenden bringen ihre Poster im DIN A0 oder A1 Hochformat mit.

Die Frist für die Einreichung von Beiträgen läuft am 10. September 2018 ab. Im Anschluss tagen die Programmkomitees. Im Spätherbst erhalten alle Einreichenden eine Rückmeldung zu ihrem Abstract.

Kontaktdaten

Fragen rund um den Kongress Armut und Gesundheit beantwortet Ihnen das Kongress-Team.

kongress(at)gesundheitbb.de

Fon: 030 44 31 90 73
Fax: 030 44 31 90 63


Save the date

Am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. März findet der Kongress Armut und Gesundheit 2019 an der Technischen Universität Berlin statt.

Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor!