Brücken bauen zwischen Wissen und Handeln - Strategien der Gesundheitsförderung

- Foto: A. Wagenzik
Vielfältiges „Brücken bauen“ gegen gesundheitliche Ungleichheiten
Als Eröffnungsredner sprach in diesem Jahr Prof. Dr. Ansgar Gerhardus, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Public Health und Professor an der Universität Bremen. Unter dem Titel »Vom Wissen zum Handeln und zurück: Brücke, Boot oder (U-)Bahn?« thematisierte er den Transfer zwischen Theorie und Praxis.
In der Abschlussveranstaltung diskutierten Vertreter/innen aller Bundestagsfraktionen über die bundespolitische Umsetzung von Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung.
In den mehr als 80 Fachforen, Workshops und Gesprächsrunden wurde zur Gesundheit von Erzieher/innen, zur Situation von Migrant/innen ohne Krankenversicherung, zur Schnittstellenproblematik in den Frühen Hilfen, zu Armut in den Kommunen, zu Gesundheit und Wohnungslosigkeit, zum Älterwerden in ländlichen Regionen sowie zu zahlreichen weiteren Themen der gesundheitlichen Chancengleichheit diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Fragen des Transfers, etwa von Ansätzen der gemeindeorientierten Gesundheitsförderung in kommunale Praxis und Politik oder zu den Perspektiven von Landeseinrichtungen auf den Wissenschafts-Praxis-Transfer.
Satellitenveranstaltung
Am Vortag des Kongresses – Dienstag, den 5. März 2013 – fand die Satelliten-veranstaltung "Ein gesundes Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen – Strategien kommunaler Gesundheitsförderung" statt. Ausgehend von den Erfahrungen aus dem kommunalen Partnerprozess "Gesund aufwachsen für alle!" wurde in themenspezifischen Workshops einen Überblick über erfolgreiche Ansätze zur Umsetzung integrierter kommunaler Strategien vermittelt.
Die Dokumentation der Veranstaltung sowie fotografische Impressionen finden Sie in wenigen Wochen auf der Homepage des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit" unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/satellit-armut-gesundheit.
